Was 1896 als Kuhstall diente, ist heute, mehr als hundert Jahre später, ein Ort, an dem der Lebenskreis sich schließt.

Als wir "unser Haus" 2007 entdeckten, wussten wir, dass hier unser Platz zum Leben ist. Das Anwesen war eine Bauruine, die Sonne schien durch das marode Dach. Wir haben uns davon nicht schrecken lassen. In weitest gehender Eigenleistung entstand hier binnen zwei Jahren unser Lebensraum.

Wir teilen unseren Lebensraum ein Stück weit mit den Verstorbenen. Sie sind uns nicht fremd. Bei uns finden Aufbahrungen statt, wir haben Kalträume im Haus. Angehörige können sich ganz sicher sein, dass die Menschen, die sie loslassen müssen, sich bis zur Beisetzung bei uns in einem geschütztem Raum befinden.

Leben und Tod stehen eng beieinander. Früher war das selbstverständlich. Für uns ist das immer noch ganz natürlich.

Der Stein, den die Bauleute verworfen, ist zum Eckstein worden. (Ps 118, 22)

 

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